Krankenversicherung: vergleichen vor dem Wechsel

Selbständige können sich in der privaten Krankenversicherung versichern. Es besteht dennoch die Möglichkeit sich für die gesetzliche Krankenkasse zu entscheiden. Vielerlei Faktoren spielen eine Rolle bei der Auswahl einer Krankenversicherung.

Die private Krankenversicherung (PKV) bietet bessere Leistungen an als die gesetzliche Krankenkasse (GKV).
Einbettzimmer, Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, freie Arztauswahl oder frei Krankenhausauswahl gehören zum Portfolio einer PKV. Oftmals wird mit Lockangeboten geworben.
Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Denn man sollte nur in die Private wechseln, wenn man bessere Leistungen vereinbart, als die, die man vorher schon zur Verfügung hatte.

Die Wechselbereitschaft ist groß. Wer einen Einsteigertarif mit hoher Selbstbeteiligung auswählt und sich diesen gerade so leisten kann, ist in einer GKV besser aufgehoben.

Denn man muss bei hoher Selbstbeteiligung in Vorleistung treten und z.B. die ersten 1000 Euro aus eigener Tasche zahlen, bevor man den Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung in Anspruch nehmen kann.
Nur wenn man gut verdient ist die PKV empfehlenswert. In der Vergangenheit konnten viele Menschen den Krankenversicherungsvertrag nicht bedienen.

 

Gesundheitszustand bei Antragstellung der privaten Krankenversicherung

Der Gesundheitszustand wird bei Antragstellung einer PKV abgefragt. Hat man Einschränkungen oder chronische Vorerkrankungen, so erhält man einen Risikozuschlag auf den Beitrag oder im schlimmsten Falle sogar einen Ausschluss der Erkrankung aus dem Versicherungsschutz.

Solche Vereinbarungen sind mit Vorsicht zu genießen. Deshalb ist es wichtig vor Krankenversicherung Wechsel einen Krankenversicherungsvergleich durchzuführen.