Vermögensversicherungen

Als Selbstständiger müssen Sie nicht nur Sachwerte versichern lassen, sondern tun gut daran, auch Vermögensverluste abzusichern.

Diese können durch Dritte, die Ansprüche gegen Ihr Unternehmen oder Sie als Person erheben, entstehen.
Eine der wichtigsten Vermögensversicherungen ist die Betriebshaftpflichtversicherung.

Sie wird bei Schäden eintreten, die Dritten in Ihrem Unternehmen entstehen, wenn ein Kunde verletzt wird oder Eigentum beschädigt wird.


Über diese Versicherung sind auch die Mitarbeiter geschützt, die einem Dritten im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit Schaden zufügen.

Unterschieden werden muss zwischen der Betriebshaftpflichtversicherung und der Berufshaftpflichtversicherung.

Abgeschlossen werden kann zudem eine Produkthaftpflichtversicherung.

Da sich durch ein Unternehmen auch Schäden an Natur und Umwelt ergeben können, kann eine Umwelthaftpflichtversicherung ebenfalls sinnvoll sein. Die Kosten, die für einen Schaden hier auftreten können, können den finanziellen Ruin des gesamten Unternehmens bedeuten.

Die Vermögensversicherungen sind im Rahmen der betrieblichen Risikoabsicherung vorzunehmen.

Dabei handelt es sich natürlich nicht um Pflichtversicherungen, auch der Name „Haftpflicht“ das vermuten lässt. Sie sind aber zum Abschluss durchaus empfehlenswert, denn eine Haftung kann nicht in jedem Fall durch eine persönliche Vereinbarung ausgeschlossen werden.

Viele Existenzgründer werden die Vermögensversicherungen sicherlich erst einmal hintenanstellen.

Doch wenn genügend Kapital vorhanden ist, sollte der Abschluss nachgeholt werden. Das heißt, Sie sichern zuerst die eigene Person ab, was durch die sozialen Versicherungen sowie die private Unfallversicherung geschieht.

Dann sind die betrieblichen Risiken an der Reihe, wobei auch hier eine Gewichtung vorgenommen werden sollte.

Die Vermögensversicherungen stehen in ihrem Stellenwert nach den Sachversicherungen, denn die versicherten Maschinen und Geräte sind nun einmal das Herz eines jeden Unternehmens.